Kripo beschlagnahmt 3500 Kilo Haschisch vor dem Kap St. Vincent

Die Kriminalpolizei (PJ) hat über die Nationale Einheit zur Bekämpfung des Drogenhandels und im Rahmen einer 2019 begonnenen Untersuchung in den letzten Tagen die Polizeiaktion „Catavento“ gestartet, die darauf abzielt, eine kriminelle Struktur des Drogenhandels zu zerschlagen.

Diese Organisation steht im Verdacht, große Mengen Haschisch aus Nordafrika auf dem Seeweg zu bringen und dann auf dem Landweg in mehrere europäische Länder zu transportieren.

Während dieser Operation, die von der Marine und der Luftwaffe entsprechend unterstützt wurde, konnte ein Fischereifahrzeug, mit dem die betreffende kriminelle Organisation etwa 3500 Kilogramm Haschisch transportierte und das zusammen mit dem Schiff beschlagnahmt wurde, mitten im Atlantik vor Kap St. Vincent lokalisiert und dann abgefangen werden.

Zusätzlich zu den Beschlagnahmungen wurden insgesamt sieben Männer, sechs Portugiesen und ein Ausländer im Alter zwischen 29 und 52 Jahren verhaftet, die alle vermutlich Mitglieder der genannten kriminellen Organisation waren.

Fünf der Gefangenen wurden bereits zu ihrer ersten gerichtlichen Befragung vor die zuständige Justizbehörde gestellt, und die Zwangsmaßnahme der Untersuchungshaft wurde auf sie angewendet.

Die Untersuchung, die auch vom Cuerpo Nacional de Policía de España und dem Maritimen Analyse- und Operationszentrum – Drogenbekämpfung (MAOC-N) mit Sitz in Lissabon unterstützt wurde, wird mit dem Ziel fortgesetzt, weitere Beweise zu sammeln.

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