“Energieinsel“ Portugal: Hier erfahren Sie warum eigentlich!

Aktualisiert am 14. September 2022 von Algarve Guide

Die Energiekosten dominieren seit Monaten das Tagesgeschehen. Je näher Herbst und Winter rücken, desto größer wird die Sorge um die Energieversorgung in Deutschland. Werden die seit Anfang des Jahres im Eiltempo gefüllten Speicher ausreichen? Wird es aufgrund des erhöhten Heizens mit Strom zum Blackout kommen? Und wie gehen andere Länder in Europa mit diesen Fragen und Ängsten um? Der letzten Frage haben wir uns gewidmet und uns das Beispiel von Portugal näher angesehen. Außerdem gibt es für Sie auf der Webseite https://deutsche-slots-online.de/ice-casino-bonus/ einen aktuellen Ice Casino Bonus.

Das Land setzt seit Jahren auf den strategischen Ausbau erneuerbarer Energien

Wer denkt, dass sich Photovoltaikanlagen nur auf dem Land finden lassen, braucht nur mal nach Portugal blicken. Hier sind die Anlagen auch auf dem offenen Meer zu finden. Sowohl die Photovoltaik als auch die Windanlagen sprießen förmlich unaufhaltsam aus dem portugiesischen Boden. Und das ist noch lange nicht das Ende der längst eingeleiteten Energiewende des Landes. Während sich die Effizienz der Energiegewinnung aus Wasserkraft in der Zukunft noch bewähren muss, weisen die Strom- und Windanlagen bereits erstklassige Ergebnisse auf.

Nach Angaben aus dem Sommer 2022 möchte das Land bis ins Jahr 2026 die Weichen für die landeseigene Energiegewinnung gestellt haben. Ab dann sollen mindestens 80% des Energieverbrauchs des Landes nur noch aus erneuerbaren Energien Portugals verwendet werden. Im Jahr 2021 konnte Portugal bereits vorweisen, dass rund 60% des Landesbedarfs durch die bisherige portugiesische Infrastruktur erfolgreich gespeist werden konnte.

Analysen der Energieversorgung Portugals

Bisher setzt das Land auf einen Energiemix, der sich zu rund 44% aus Erdöl, zu 30% aus Biokraftstoffen sowie erneuerbaren Energien und zu rund 23% aus Erdgas zusammensetzt. Weitere rund 2,5% stammen aus fossilen Brennstoffen und unter 1% aus Elektrizität. Diese Zahlen werden sich in den kommenden vier Jahren schnell ändern und die Mehrheit auf die Energiegewinnung durch erneuerbare Energien und Biokraftstoffe verlagern.

Portugals Antwort auf die Energiefrage

Das westlichste Land Kontinentaleuropas hat sich bereits vor Jahren mit dem Thema der Energieversorgung befasst. Im Jahr 2022 zeigt sich diese Schwerpunktlegung als optimal, so dass viele Länder Europas nun nach Portugal blicken und das Land im Westen der iberischen Halbinsel zum Vorreiter wird. Sowohl Spanien als auch Portugal kann im Bereich der Energieversorgung ganz klar Weitsicht zugesprochen werden. Vielen anderen Ländern Europas zum Trotz entschied sich Portugal für Lösungen, die sich im eigenen Land finden lassen. So investierte Portugal wie auch das Nachbarland Spanien bereits seit Jahren in den Ausbau von Wasser-, Wind- und Solarenergie.

Auf neue Technologien statt auf Abhängigkeiten setzen

Portugal hat sich nicht vom Sog der Handlungen vieler europäischer Länder mitziehen lassen. Stattdessen haben sie sich auch nicht für die günstigsten Varianten der Energiegewinnung entschieden. Die Wahl fiel auf Zukunftsprojekte, die sich erst in den kommenden Jahren rentieren werden. Die Rede ist dabei von der Aufstellung sogenannter Verarbeitungsterminals. Darüber können Lieferungen von Flüssigerdgas angenommen werden. Anschließend erfolgt die kontrollierte Umwandlung des Flüssiggases in seine ursprüngliche Form, in Gas. Dieses ist anschließend für die portugiesische Industrie und Bewohner verwendbar.

Starke Partnerschaften aufbauen und bewahren

Das beliebte Reiseland an der Algarve ist zudem Unterstützer einer europäischen Gas-Pipeline, die sich der Vorstellung nach zwischen den unmittelbaren Nachbarländern erstrecken soll. Bis Anfang des Jahres 2022 wurde der Vorschlag nicht gehört. Mittlerweile ist Deutschland interessiert, während andere Länder sich mit ihrer Ablehnung oder Zustimmung noch zurückhalten. Ob es eine solche europäische Lösung für die Versorgung mit Gas und Strom geben wird, steht bisher wahrlich in den Sternen.

Bis dahin wird Portugal seinen Gasbestand weiterhin aus Algerien beziehen. Seit 1997 ist das Land an die als Maghreb-Europe bekannte Gas-Pipeline angeschlossen. In den aktuellen Zeiten erweisen sich diese Handelsbeziehungen als vorteilhaft und bescheren dem Land ein hohes Maß an Unabhängigkeit, von dem Nachbarländer nur träumen können. Mit dem von Europa aus am dichtesten gelegenen Hafen Sines bezogen auf die USA und Lateinamerika hat Portugal auch dahingehend einen wichtigen Standortvorteil.

Bereits seit Mitte der 80er Jahre verfügt der Hafen landesweit über das größte Verarbeitungsterminal für die Aufnahme von Flüssiggütern. Hier werden mittlerweile mehr als 50% des Erdgasverbrauchs des Landes entgegengenommen und weiter verteilt. Zu den weiteren Bezugsquellen von Erdgas gehören neben Algerien- Katar und die USA.

Die Galp Energia & Ausblick

Als größtes Unternehmen Portugals ist die Galp Energia mit dem Handel von Öl und Gas betraut. Zu ihr gehören die Unternehmen Gas de Portugal SGPS, S.A. und die Petrogal S.A. Sie ist ebenso mit der Produktion von Erdgas, Erdöl und Stromerzeugung betraut, wie auch mit der Weiterentwicklung und Optimierung der Energiegewinnung.

Unter anderem fördert das Unternehmen mit einem Marktwert von knapp 7 Milliarden Euro (2021) in Brasilien und Angola Erdöl. Das heute als Aktiengesellschaft geführte Unternehmen wurde im Jahr 1999 gegründet und hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt, in Lissabon.

Auf den ersten und zweiten Blick hat Portugal alles richtig gemacht. Das Land ist auf den kommenden Winter sehr gut eingestellt und kann seine Landsleute durch klare Fakten beruhigen und die Angst vor einer unzureichenden Energieversorgung nehmen. Mit Sicherheit wird Portugal in den kommenden Jahren ein wachsendes Vorbild für andere europäische Länder sein.

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