Portugiesisch sprechen könnte Ihnen helfen, länger zu leben
Aktualisiert am 30. November 2025 von Algarve Guide
Jüngste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass das Erlernen einer weiteren Sprache Ihnen helfen kann, länger zu leben!
Aktuelle Forschungsergebnisse, darunter eine Studie, an der ein kognitiver Neurowissenschaftler der University of Reading mitgewirkt hat, legen nahe, dass das Beherrschen von mehr als einer Sprache dazu beitragen kann, die Alterung des Gehirns zu verlangsamen und das Risiko einer beschleunigten biologischen Alterung zu verringern, die mit altersbedingten Krankheiten in Verbindung steht. Die Forschung besagt nicht direkt, dass man dadurch in Bezug auf die Gesamtlebensdauer „länger lebt”, sondern dass sie zu einem gesünderen Gehirn beiträgt und möglicherweise das Auftreten von altersbedingtem kognitivem Verfall und Krankheiten wie Demenz verzögert.
Was sind die Fakten?
Mehrsprachigkeit wird mit einem verzögerten Alterungsprozess und einem geringeren Risiko für beschleunigtes Altern in Verbindung gebracht. Quelle: Nature Ageing (2025). Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte, die Forschung weise auch auf einen Schutz vor Demenz hin.
Das Sprechen von mehr als einer Sprache kann die Alterung des Gehirns verlangsamen und die mit beschleunigtem Altern verbundenen Risiken senken.
In einer neuen Studie analysierten Forscher den Biobehavioural Age Gap (BAG) – das biologische Alter einer Person anhand von Gesundheits- und Lebensstildaten, verglichen mit ihrem tatsächlichen Alter – von über 80.000 Teilnehmern im Alter von 51 bis 90 Jahren aus 27 europäischen Ländern. Sie fanden heraus, dass Menschen, die nur eine Sprache sprechen, doppelt so häufig von beschleunigter Alterung betroffen sind wie mehrsprachige Personen.
Viele Fachleute weltweit sind sich einig
Dies ist nicht nur eine Studie der University of Reading. Laut Scientific American, einer sehr glaubwürdigen Organisation, kann das Sprechen mehrerer Sprachen die Alterung des Gehirns verlangsamen und dazu beitragen, kognitiven Verfall zu verhindern, wie eine Studie mit mehr als 80.000 Personen ergeben hat. Die am 10. November in Nature Ageing veröffentlichte Arbeit legt nahe, dass Menschen, die mehrsprachig sind, nur halb so häufig Anzeichen einer beschleunigten biologischen Alterung zeigen wie Menschen, die nur eine Sprache sprechen.
„Die Auswirkungen der Mehrsprachigkeit auf das Altern waren schon immer umstritten, aber ich glaube nicht, dass es bisher eine Studie dieser Größenordnung gegeben hat, die dies so eindeutig belegt“, sagt Christos Pliatsikas, kognitiver Neurowissenschaftler an der Universität Reading, Großbritannien. Die Ergebnisse der Studie könnten „eine grundlegende Veränderung in diesem Bereich bewirken“, fügt er hinzu.
Was sind die Auswirkungen?
Schutzwirkung: Menschen, die mehrere Sprachen sprechen, zeigen etwa halb so häufig Anzeichen einer beschleunigten biologischen Alterung. Umgekehrt wurde Einsprachigkeit als potenzieller Risikofaktor für eine beschleunigte kognitive Alterung identifiziert.
Kumulierender Nutzen: Die Schutzwirkung ist kumulativ: Je mehr Sprachen eine Person spricht, desto größer ist ihr Schutz vor altersbedingtem kognitivem Verfall.
Kognitive Reserve: Das Erlernen und Anwenden von Sprachen beansprucht zentrale Netzwerke im Gehirn, die mit Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutiver Kontrolle zusammenhängen, und baut so etwas auf, was Forscher als „kognitive Reserve” bezeichnen (die Widerstandsfähigkeit des Gehirns gegenüber Alterung und Krankheiten). Diese geistige Übung hilft dem Gehirn, im Laufe der Zeit besser mit Schäden umzugehen.
Verzögertes Auftreten von Demenz: Frühere Untersuchungen, die durch diese groß angelegte Studie bestätigt wurden, haben gezeigt, dass Zweisprachigkeit das Auftreten von Demenzsymptomen im Vergleich zu einsprachigen Erwachsenen um mehrere Jahre verzögern kann.
Gehirnpflege: Neuroimaging-Studien legen nahe, dass zweisprachige Menschen in bestimmten Hirnregionen über ein größeres Volumen an grauer Substanz verfügen und ihre Gehirnstruktur und -funktion im Alter besser erhalten können, selbst wenn Veränderungen im Zusammenhang mit Alzheimer auftreten.
Brauchen Sie noch einen besseren Grund, um Portugiesisch zu lernen?
Das Problem in Portugal, insbesondere an der Algarve, ist, dass fast jeder Englisch spricht. Die natürliche Höflichkeit der Portugiesen bedeutet, dass sie helfen wollen. Das bedeutet natürlich, dass Sie die Sprache nicht wirklich lernen müssen. Aber Sie verpassen so viel, wenn Sie nicht zumindest einige Grundkenntnisse erwerben.
Besser noch, Sie könnten einfach länger leben, und wenn das kein guter Grund ist, weiß ich auch nicht, was sonst.
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