Faro ist die drittteuerste Stadt des Landes, um Eigentum zu kaufen

Aktualisiert am 7. Januar 2022 von Algarve Guide

Die Immobilien an der Algarve sind im Jahr 2021 um 9,9 % gestiegen. Laut Idealist-Preisindex steht Faro an dritter Stelle auf der Liste der Städte, in denen es teurer ist, eine Immobilie zu kaufen, wobei der Quadratmeter 2.184 Euro wert ist.

Immobilienpreise steigen
Immobilienpreise steigen weiter

Ende Dezember 2021 kostete der Kauf eines Hauses in der Region 2.602 Euro pro Quadratmeter (€/m2).

Lissabon ist nach wie vor die Stadt, in der der Kauf einer Wohnung am teuersten ist: Der Quadratmeter ist 4.992 Euro wert. Porto (3.014 Euro/m2) und Faro (2.184 Euro/m2) belegen den zweiten bzw. dritten Platz. Die günstigsten Städte sind Portalegre (680 Euro/m2), Guarda (749 Euro/m2) und Bragança (768 Euro/m2).

Die Stadt Faro folgt dem Trend der Region und verzeichnet einen Anstieg von 9,5 %, die Kosten für den Preis des Quadratmeters 2.184 Euro. Der höchste Preisanstieg in der Region wurde in Olhão und Alcoutim (jeweils 15,1 %) verzeichnet, gefolgt von Silves (12,5 %), Portimão (12,3 %) und Castro Marim (10,9 %). Danach folgen Lagos (10,4 %) und Albufeira (10 %). In Vila Real de Santo António betrug der Anstieg 8,8 % und in Lagoa 7,8 %. Dagegen sanken die Preise in Monchique (-2,7 %), der einzige Rückgang in der Region.

Die teuerste Gemeinde für den Kauf eines Hauses ist Loulé (3.157 Euro/m2), gefolgt von Lagos (2.894 Euro/m2) und Lagoa (2.791 Euro/m2). Am günstigsten sind dagegen Monchique (1.662 Euro/m2), São Brás de Alportel (1.992 Euro/m2), Vila Real de Santo António (2.115 Euro/m2) und Silves (2.135 Euro/m2).

Im Vergleich zum Rest des Landes verzeichneten die Wohnungen in Portugal im gleichen Zeitraum einen Anstieg von 8,3 % und lagen bei 2.325 Euro/m2.

Regionen in Portugal

Im Jahr 2021 stiegen die Hauspreise in allen Regionen. Die Autonome Region Madeira steht an der Spitze der Liste mit einem Anstieg von rund 13,6 %, dem höchsten Anstieg in Portugal. Es folgen der Großraum Lissabon (10,9 %), die Algarve (9,9 %), der Alentejo (8,3 %), das Zentrum (7,4 %), der Norden (5,2 %) und die Autonome Region der Azoren (4,8 %).

Der Großraum Lissabon ist mit 3.346 Quadratmetern weiterhin die teuerste Region, gefolgt von der Algarve (2.602 Quadratmeter), dem Norden (1.929 Quadratmeter) und der Autonomen Region Madeira (1.905 Quadratmeter). Auf der gegenüberliegenden Seite der Tabelle sind die Autonome Region Azoren (1.047 Euro/m2), Alentejo (1.109 Euro/m2) und Centre (1.187 Euro/m2) die günstigsten Regionen.

Landkreise /Inseln

Von den untersuchten Bezirken verzeichneten Évora (19,4 %), Braga (16 %), Setúbal (15 %), die Insel Madeira (13,6 %), Aveiro (11,5 %), Lissabon (11,3 %), Leiria (10,4 %) und Beja (10,2 %) die stärksten Anstiege. Es folgen Faro (9,9%), Pico (9,4%), Faial (8,4%), Porto (6,1%), Castelo Branco (5,9%) und Santarém (5,7%). Am geringsten war der Anstieg in Guarda (5,2 %), Vila Real (4,2 %), Viana do Castelo (4,2 %), der Insel Terceira (4,1 %), der Insel São Miguel (2,9 %), der Insel Porto Santo (2,5 %) und Coimbra (1 %).

Dagegen gingen die Zahlen für Portalegre (-5,8%) und Viseu (-0,2%) zurück.

Die Rangliste der teuersten Bezirke für den Kauf eines Hauses wird angeführt von Lissabon (3.725 Euro/m2), gefolgt von Faro (2.602 Euro/m2), Porto (2.271 Euro/m2), Setúbal (1.944 Euro/m2) und der Insel Madeira (1.917 Euro/m2). Ein Hauskauf in Aveiro kostet 1.398 €/m2, in Porto Santo 1.381 €/m2, in Leiria 1.255 €/m2, in Braga 1.248 €/m2 und in Coimbra 1.228 €/m2.

Die günstigsten Preise finden sich in Portalegre (607 €/m2), Guarda (661 €/m2), Castelo Branco (736 €/m2), Bragança (761 €/m2), Santarém (842 €/m2) und Beja (856 €/m2).

Landkreishauptstädte

In 15 Bezirkshauptstädten stiegen die Hauspreise, wobei Aveiro (22,8 %), Setúbal (17,1 %) und Braga (13,2 %) die Liste anführten. Es folgen Leiria (11,9%), Viana do Castelo (10,9%), Faro (9,5%), Funchal (8,9%), Viseu (8,8%), Évora (7,3%), Lissabon (6,7%), Santarém (6,3%), Beja (4,7%) und Portalegre (3,8%). In Porto betrug der Anstieg 2,2 % und in Castelo Branco 0,8 %. In Beja blieben die Preise im Jahr 2021 stabil.

Hingegen sanken die Preise nur in vier Bezirkshauptstädten, am stärksten in Vila Real (-5,3 %). Es folgen Ponta Delgada (-4,1%), Coimbra (-3,7%) und Bragança (-0,5%).

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