Ketchup- und Mayonnaise-Tütchen sollen in portugiesischen Restaurants verboten werden
Aktualisiert am 9. Juni 2026 von Algarve Guide
Die Tage der kleinen Portionsbeutel sind gezählt: Die EU verbietet kleine Einweg-Plastikpäckchen (für Ketchup, Mayo, Senf, Zucker) für den Vor-Ort-Verzehr in Restaurants.
Die neue Regelung muss ab August 2026 in allen europäischen Ländern angewendet werden und verbietet Restaurants und Hotels die Verwendung von Einzelportionsbeuteln.
Dies gilt beispielsweise für Ketchup oder Mayonnaise; sie gilt jedoch auch für Olivenöl, Salz und andere Gewürze in Plastikbeuteln. Die Änderungen sind in der Verordnung (EU) 2025/40 vorgesehen, die Teil einer Strategie zur Reduzierung von Plastikmüll in der Union ist.
Gemäß dem EU-Dokument wird es Beschränkungen für „Einweg-Kunststoffverpackungen für Gewürze, Konserven, Saucen, Kaffeeweißer, Zucker und Würzmittel im HORECA-Sektor [Hotels, Restaurants und Cafés]“ geben. Derselbe Text betont zudem, dass die Beschränkungen nicht gelten, wenn „Verpackungen zusammen mit fertig zubereiteten Speisen zum Mitnehmen bereitgestellt werden, die für den sofortigen Verzehr ohne weitere Zubereitung bestimmt sind“, oder wenn „solche Verpackungen erforderlich sind, um Sicherheit und Hygiene in Einrichtungen zu gewährleisten, in denen eine medizinische Notwendigkeit für individuelle Pflege besteht, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Kliniken oder Pflegeheimen“.
Werden diese Kriterien nicht erfüllt, müssen Gastronomiebetriebe wiederverwendbare Spender oder Gemeinschaftsbehälter verwenden.
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